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Taifune 2020

Drei Taifune verwüsteten die Philippinen

Die Philippinen sind in den letzten Tagen von zwei Taifunen und einem tropischen Sturm heimgesucht worden. Sie haben gewaltige Zerstörungen und Überflutungen hinterlassen. Wir sind dankbar, dass alle unsere Mitarbeiter und Kinder im Waisenhaus am Leben geblieben sind, jedoch haben einige ihre Häuser verloren, und PMA Gemeindehäuser sind zerstört worden.

 

Der erste war der Taifun „Quinta“ hatte Böen von bis zu 185 km/h. Wir sind so dankbar, dass er plötzlich eine südlichere Richtung einschlug, und unsere verletzlichen Dörfer der Polillo-Inseln verschonte. Nun war Mindoro aber auf seinem direkten Weg. Dort befindet sich unser Bahay Kalinga Waisenhaus, mit all den Kleinen. Wir sind dankbar, dass unser Waisenhaus standgehalten hat und unser Gebäude nur leicht beschädigt wurden. Unser Mangobaum, der in der Nähe unserer Küche steht, wurde getroffen, hat aber das Gebäude zum Glück nicht beschädigt. Dieser Baum war im Laufe der Jahre sehr groß geworden. Obwohl er sehr fruchtbar ist, muss er jetzt gefällt werden, da er auf eines unserer Gebäude stürzen könnte. Der Strom war eine Woche lang ausgefallen, es gab kein Wasser mehr, aber wir sind so dankbar, dass der Herr uns alle beschützte und für alle unsere Bedürfnisse sorgte! Nun heißt es für unsere Mitarbeiterinnen, alles wieder aufzuräumen. Um unsere Kinder und Pädagoginnen vor weiteren Taifunen zu schützen, arbeiten wir an einem besseren Katastrophenbereitschaft -Plan. Dazu gehören einfache Dinge wie Taifun-Fensterläden, die schnell über alle Fenster montiert werden können, besseren Dachsicherungen und einen Vorrat an haltbare Nahrungsmittel anzulegen. Wir sind dankbar für jede Hilfe und Spende dafür.

 

Der nächste war der Super-Taifun „Rolly“ mit Böen von bis zu 310 km/h. Viele Dächer wurden abrissen, Bäume stürzen um und lösten Sturzfluten auf den südlichen Philippinen aus. Wir sind dankbar, dass unsere Inselstationen keinen Schaden erlitten haben und unsere Mitarbeiter alle sicher und gesund sind. Unser Gemeindehaus in Jomalig und unser Schulgebäude in Patnanungan wurden auch während dieses Taifuns zu Evakuierungszentren. Wir sind so dankbar, dass unsere Gebäude standhielten und sogar während der Sturmzeiten zu speziellen Gebetszentren der Insulaner wurden. Not lehrt beten, das haben wir erlebt.

 

Bilder der Verwüstung:

Der dritte war der tropische Wirbelsturm „Ulysses“, der am 11.11.2020 mit seinen Böen von bis zu 125 km/h das südlichen Luzon verwüstete und vor allem auf den Polillo Inseln, auf denen viele PMA Mitarbeiter sind, für gewaltige Zerstörungen und Überschwemmungen sorgte. Pastor Marty (der unsere Insel-Mitarbeiter betreut) berichtete, dass Quezon City, in der sie leben, unter Wasser steht und sie gerade weder Strom noch Wasser haben. Unsere Mitarbeiter Fred und Edna, konnten sich jetzt endlich mit mir in Verbindung setzen. Auch sie haben weder Strom noch Wasser. Ihr Haus ist von Hochwasser umgeben und können es deshalb nicht verlassen. Von Julio, der im Hangar des Inlandsflughafens Manila übernachtet hatte, haben wir bisher nichts gehört (Stand Donnerstag 12.11.) Gestern früh (13.11.) konnte nun Fred und Edna endlich ins Büro fahren. Julio ist in Sicherheit, unser Büro hat keine Schäden erlitten. Nur einige Bäume im hinteren Teil unseres Hangars sind umgestürzt, haben aber das Gebäude nicht beschädigt. Fred ist jetzt damit beschäftigt, das Anwesen von Trümmern, Ästen und Müll, die der Wind des Zyklons her geweht hatte, zu säubern.

 

Die erste Nachricht, die uns nun von den Polillo erreichte kam von Pastor Narciso Mandreza aus Jomalig. Unser Gemeindehaus hielt Stand, aber es strömte Wasser durch die Fenster und hat einen enormen Wasserschaden angerichtet. Ihm zufolge haben wieder viele in unserem Gemeindehaus in Jomalig Schutz gesucht, als die Dächer ihrer Häuser einfach davonflogen. Unter ihnen war auch unser PMA Bootskapitän der „Evangel“, Bruder Bayani und seine Familie, auch sie haben nun kein Dach mehr über dem Kopf. Viele Häuser, die mit leichtem Material gebaut wurden, sind von umstürzenden Bäumen völlig zerstört worden. Bayani hatte bereits vor dem ersten Taifun die beiden Motoren des Auslegerkahns entfernt, und es flussaufwärts in einem Seitenarm „versenkt“, damit es nicht total zerstört werden würde.

 

Pastor Narciso hatte nun am Freitag die Stationen in Apad und Casuguran besuchen können, um herauszufinden, was dort passierte. In Casuguran, wo wir missionarisch tätig sind, sind so viele Häuser total zerstört worden. Nur die Nipa-Hütte, in der wir uns treffen (sie wurde uns von einem der Mitglieder gegeben) war in Ordnung. Lediglich ein paar Nipa-Abdeckungen sind vom Dach weggeblasen worden. Gott sei Dank! Danach besuchte er die Gemeinde in Apad. Unserem neuen Pastor Roger und seiner Familie und unserem Praktikanten Davidson geht es gut. Das Haus, in dem Familie Pastor Roger lebt, war nicht betroffen. Auch hier sind wieder nur ein paar Nipas vom Dach geflogen. Jedoch wurde das ganze Dach unseres Gemeindehauses weggeblasen, sogar ein Großteil der Struktur stürzte ein. 

 

Endlich erhielten wir auch Nachrichten aus Patnanungan (13.11). Unsere Mitarbeiter und Familien sind alle in Sicherheit. Obwohl wir vorher überall die Dächer festgebunden hatten, ist das Haus unseres Hausmeisters schwer beschädigt. Sein Dach wurde einfach weggerissen. Auch ist ein riesiger Mangobaum unseres Nachbarn auf das Dach unseres Schulgebäudes gestürzt und hat das Dach sehr beschädigte. Auch wurde der Zaun um das Schulgelände weggeblasen. Im Rahmen einer Straßenerweiterung sollte dieser Zaun so oder so abgerissen werden und weiter hinten mit einer soliden Mauer ersetzt werden.

 

Das Dorf Katakian, wo wir früher eine Gemeinde hatten, ist völlig verwüstet. Unser Gemeindehaus in Guinaygayan, das in der Nähe von Katakian auf einem Hügel liegt, ist furchtbar beeinträchtigt - außerdem befindet sich unser Gemeindehaus auf einem Hügel. Schon länger wollten wir in Guinaygayan und Apad solidere Gemeindehäuser bauen – nun sind die Hütten dort vom Zyklon Ulysses so zerstört, dass wir wirklich bauen müssen. Wir erwägen auch, als zweiten Schritt, auf den anderen Gemeindehäusern ein Zementdach zu installieren, denn die Zahl der Taifune nimmt zu. Bitte betet für die nötigen Spenden, verfügbaren Materialien und Bauarbeiter auf diesen kleinen Inseln, damit wir mit unseren Geschwistern dort den Aufbau bewältigen können. Vielen Dank für all eure Gebete und für jede Hilfe in Form einer Sonderspende für den Wiederaufbau. 

Den aktuellen Gebetsbrief mit weiteren Gebetsanliegen können Sie hier herunterladen:

Aktueller Gebetsbrief November 2020
Gebetsbrief Nov 2020.pdf
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